Gymnasialzweig

Berufs- und Studienorientierung im Gymnasialzweig

„Die Berufliche Orientierung gehört zu den Aufgaben der Schulen. Nach § 5 Abs. 2 des Schulgesetzes sollen die Schülerinnen und Schüler ab dem Eintritt in die Sekundarstufe I fächerübergreifend auf Berufswahl und Berufsausbildung vorbereitet werden. Sie sollen am Ende ihrer schulischen Laufbahn in der Lage sein, eine ihren Kompetenzen und Interessen entsprechende fundierte Berufs- oder Studienwahlentscheidung zu treffen um die dann an sie gestellten Anforderungen zu bewältigen. Die Schulen gewährleisten neutrale und umfassende Beratungen über Qualifikationsmöglichkeiten und tragen dazu bei, dass notwendige fachliche und überfachliche Kompetenzen erworben werden.

Die Qual der Wahl

Berufliche Orientierung umfasst gleichberechtigt berufliche und schulische Ausbildungs- sowie Studienorientierung. Sie ist Teil der individuellen Förderung. Die Berufliche Orientierung ist als lebenslanger Prozess der Abstimmung von individuellen Kompetenzen, Potenzialen und Wünschen mit den Anforderungen der Berufs- und Arbeitswelt zu begreifen und befähigt die Schülerinnen und Schüler, sich reflektiert und selbstverantwortlich für eine Ausbildung oder ein Studium und dann für einen Beruf zu entscheiden.“
Diese Prinzipien sind auch in der Struktur der Berufs- und Studienorientierung an der Schule auf der Aue verankert:

  • Als Teil der schulischen Allgemeinbildung ist die berufliche Orientierung Bestandteil einzelner Fächer. Gleichzeitig wird sie fachübergreifend umgesetzt.  
  • Die Berufsorientierung kann und darf nicht statisch sein, sondern muss als dynamischer Prozess betrachtet werden, der gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen bzw. stattfindende Veränderungen in der Berufs- und Studienwelt erkennt und die eigenen Strukturen demensprechend anpasst. So unterliegt auch das Konzept unserer Schule einer fortlaufenden Überprüfung und Weiterentwicklung. 

Veränderungen in der Berufswelt beobachten

Als Teil der schulischen Allgemeinbildung ist die berufliche Orientierung Bestandteil einzelner Fächer. Gleichzeitig wird sie fachübergreifend umgesetzt. Die Berufsorientierung kann und darf nicht statisch sein, sondern muss als dynamischer Prozess betrachtet werden, der gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen bzw. stattfindende Veränderungen in der Berufs- und Studienwelt erkennt und die eigenen Strukturen demensprechend anpasst. So unterliegt auch das Konzept unserer Schule einer fortlaufenden Überprüfung und Weiterentwicklung.

Berufsorientierung in Betriebspraktiken

Aufgrund der Struktur des Gymnasialzweiges, der nach der Jahrgangsstufe 10 endet und mit dem Versetzungszeugnis in die E-Phase abschließt, weist das BSO-Konzept der Schule auf der Aue zwei Schwerpunkte auf. Die betriebliche Berufsorientierung wird v.a. durch das zweiwöchige Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 9 realisiert. Dieses wird bereits in Jahrgangsstufe 8 - fächerübergreifend - vorbereitet.

Die Umsetzung

Im Rahmen der Kooperation mit der Alfred-Delp-Schule (Oberstufengymnasium, Dieburg) und der Landrat-Gruber-Schule (Berufliches Gymnasium, Dieburg) steht der zweite Schwerpunkt der BSO im Zeichen des Übergangs an die Oberstufe. Umgesetzt wird dieser Aspekt insbesondere durch die „Schnuppertage“ an den jeweiligen Schulen.